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„Die Räuber“ ist das erste von Friedrich Schiller veröffentlichte Drama und eines der wohl berühmtesten Stücke klassischer deutscher Literatur.

Zwei Brüder, Karl und Franz, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Während Franz versucht sich das väterliche Erbe des Grafen von Moor durch eine Intrige zu erschleichen, lebt Karl im weit entfernten Leipzig in Saus und Braus. Doch als ein Brief seines Vaters, von Franz gefälscht, ihn erreicht ändert sich schlagartig sein Schicksal.
Von den Freunden, die er um sich geschart hat, ermutigt gründet Karl eine Räuberbande, die fortan in den böhmischen Wäldern residiert. Mord, Betrug und Diebstahl bestimmen nun Karls Leben – und Franz‘ Plan scheint geglückt. Lediglich Karls Geliebte, Amalia, gibt die Hoffnung in ihn nicht auf.

Mit ihrer eigenen Interpretation und Rahmenhandlung haucht die Junge Bühne Schillers klassischem Stück neues Leben ein: Aus den Räubern werden Räuberinnen und aus den idyllischen Wäldern Böhmens wird eine Zukunftslandschaft, die von Krieg und Zerstörung gezeichnet wurde.

Die Frauen Athens sind empört über die Politik ihrer Männer, die von ständigen Kriegen, Habsucht und Rüstungspolitik geprägt ist. Angeführt von der klugen und mutigen Praxagora verkleiden sich die Frauen als ihre eigenen Ehemänner und gelangen so in die nur den Männern vorbehaltene Volksversammlung. Dort setzen sie aufgrund ihrer Stimmenmehrheit auf demokratischem Wege durch, dass die Macht im Staat an sie übergeht.
Die Männer sind mehr als überrascht von ihrer unerwarteten Entmachtung, doch als Praxagora zu erkennen gibt, dass sie nach einem genau durchdachten Konzept handeln möchte, um das Elend zu beseitigen, wird sie dafür respektiert: Das Konzept
der Frauen ist eine egalitäre, libertäre Gesellschaft, in der Wohlstand,  Gleichberechtigung der Geschlechter und aller Menschen herrscht, freie Liebe praktiziert wird und jeglicher Besitz zum Gemeingut wird.

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von Lutz Hübner

Die besorgte Elternschaft der Klasse 4 b hat die Klassenlehrerin Frau Müller um einen Termin gebeten. Offenbar scheint es Probleme in der Klasse zu geben. Die Kleinen stehen gerade an einem entscheidenden Punkt ihrer schulischen Karriere, wird sich doch am Schuljahresende zeigen, wer den Sprung ins Gymnasium schafft – und wer eben nicht.

Und so sitzen fünf entschlossene Erwachsene auf Kinderstühlchen, bereit, dem Feind ins Auge zu sehen. Denn für die Eltern ist längst klar, wer die Schuld an der Misere trägt – die erfahrene Lehrerin Sabine Müller scheint den pädagogischen Anforderungen seit einiger Zeit nicht mehr gewachsen zu sein.

Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Ihre Kinder sind alle ganz besondere kleine Persönlichkeiten, die ab und an spezieller Förderung bedürfen und die nicht etwa einfach Spätzünder, faul, unkonzentriert oder einfach mathematisch unbegabt sind. Die Fronten in diesem Kampf sind klar.

22.2. – 10.3.  Frau Müller muss weg von Lutz Hübner

Spielort: Keller im Steinhaus, Besigheim

13.4.Zum Nachtisch Blauer Eisenhut“ KriminalDinner

Spielort: Felsengartenkellerei, Am Felsengarten 1, Hessigheim

13.7. – 4.8. Die Weibervolksversammlung“ Komödie

Spielort: Garten am Steinhaus, Besigheim

18.10. - 3.11.Die Räubergespielt von der „Jungen Bühne“

Spielort: Keller im Steinhaus, Besigheim

30.11. – 8.12.Aladin und die Wunderlampe

Märchen, gespielt von der Kindergruppe

Spielort: Keller im Steinhaus, Besigheim

Stand 08.02.2019, Änderungen des Programms sind möglich. Aktuelle Informationen hier unter www.sb-besigheim.de

Der Autor und Berufspilot Antoine de Saint-Exupéry wurde am 29.06.1900 geboren.
1935 stürzte er über der Sahara ab. Da er zu wenig Wasser hatte, machte er sich zu einen 5-tägigen Fußmarsch auf. Glücklicherweise traf er auf eine Karawane und wurde gerettet.
1943 verfasste er einige Geschichten, darunter auch die von dem kleinen Prinzen. Diese stieg zu einem Welterfolg auf und wurde in 140 Sprachen übersetzt.
In dieser märchenhaften Erzählung erinnert Saint-Exupéry an seinen Absturz: Als er verzweifelt versucht, sein Flugzeug zu reparieren, begegnet ihm der kleine Prinz.
Der ist von seinem kleinen Asteroiden heruntergekommen und sucht leidenschaftlich einen Freund. Leider findet er auf den anderen Sternen nur sehr seltsame Leute, bis er auf der Erde einen Fuchs trifft, der ihn lehrt, wie man einen Freund finden kann.
Saint-Exupéry verscholl am 31.07.1944 über dem Mittelmeer.

Es spielen:
Antoine de Saint-Exupéry ...................................................... Armin Gosch
Der kleine Prinz ....................................................................... Matin Rahimi
Der König / Der Laternenmann ............................................... Silas Körner
Der Eitle / Der Geschäftsmann ................................... Achim Enchelmaier
Der Fuchs ............................................................................... Emily Zundel

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Die Besigheimer Studiobühne e.V. wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.

Copyright © by Michael Rahms, Januar 2017

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