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(„Neudichtung mit Musik von Bodo Wartke“ www.bodowartke.de)
 
Das erste Premierenwochenende ist rum und wie: Seht, was die Presse schreibt: PRESSE
Und nicht vergessen: Karten reservieren!!!
Das nächste Stück der Studiobühne steht in den Startlöchern! Dieses Mal geht es um das antike Drama von Sophokles in neuem Gewand. 
Durch eine Prophezeiung des Orakels von Delphi verschlug es Ödipus schon als Baby nach Korinth. Er wuchs im Glauben auf, er sei der leibhaft’ge Spross, seiner Mutter Merope und seines Vaters, König Polyboss. Bis eines Tages das Orakel ihm die Botschaft überbrachte:
 
„Du wirst, laut meiner Prophezeiung, 
deinen Vater mal ermorden.
Und ist das erst wahr geworden,
ist dein Vater erst erblichen
und den Lebenden entwichen.
wirst du auch noch deine Mutter ehelichen.“
 
Und so, nahm das Schicksal seinen Lauf.
 
Mit der Geschichte des König Ödipus von Theben, der nicht nur unwissend seinen Vater erschlug, sondern auch seine leibliche Mutter zu Gemahlin nahm, werden die Meisten schon in der Schule konfrontiert. Der Klavierkabarettist Bodo Wartke, schafft mit seiner Neudichtung einen neuen Zugang zu diesem Mythos des antiken Griechenlands. Sprachlich entstaubt und gespickt mit sehr viel Humor und Musik, bleibt bei dieser Version des Dramas kein Auge trocken. Der klassische Bildungsinhalt wird verständlich-selbstverständlich präsentiert, authentisch, augenzwinkernd und ohne den didaktisch-pädagogischen Zeigefinger. So bietet Wartke mit seiner Fassung des König Ödipus einen barrierefreien Einstieg in einen zu Recht berühmten Sagenstoff, nicht nur für Schüler und Studenten.
 
„Man könnte meinen, es sei alles in Butter,
Wär’ seine Gattin nicht auch seine eigene Mutter.
Nicht nur das, Iokaste war jetzt ihre eigene Schwiegermutter!!
Zwei in einem war sie quasi. Und in der
Folgezeit gebar sie ihm dann auch noch vier Kinder:
Diese vier waren jetzt, was nicht minder trist war,
nicht nur Ödipus’ Kinder, sie waren auch seine Geschwister
Die Söhne seine Brüder, die Töchter seine Schwestern.
Wenn das die Nachbarn wüssten, gäbe es einiges zu lästern.“